Aufruf zum Seelenwärmer-Foto-Projekt 2014

Ihr friert oder schwitzt viel und interessiert euch daher für wärmende bzw. kühlende Lebensmittel und Speisen? Ihr kocht und fotografiert gern? Und ihr möchtet mehr über die Food-Fotografie lernen? Dann könnt ihr an unserem Seelenwärmer-Foto-Projekt teilnehmen. Wir werden euch von Februar bis September Monatsaufgaben stellen und euch dabei mit Tutorials und Infos unterstützen.

Alles begann mit den Fotos von Chili-Rezepten

Wer viel friert kann sich mit wärmenden Lebensmitteln von innen einheizen. Vor allem scharfe Gewürze wie Chilis, Ingwer und Pfeffer eignen sich besonders gut, um den gekochten Gerichten eine gehörige Portion Hitze mitzugeben.

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Beim Chili-Anbau-Wettbewerb, den ich 2013 für 30 Teilnehmer organisiert habe, ging es darum, etwas über den Anbau, die Pflege und die Früchte von Bonsai-Chilis zu lernen. Der Dreh zu meinem warmup-cooldown-Blog lautete: Wer sein Essen scharf würzt, wird nicht mehr frieren! Und da Chilis einem auch den Schweiß auf die Stirn treiben können, ging es unweigerlich auch ums Thema “Schwitzen“.

Passend zu den Chili-Rezepten der Teilnehmer und Sponsoren stellte ich passende Fotos online. Einiges habe ich auch selbst fotografiert, aber so richtig zufrieden war ich nur selten mit meinen Bildern.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als mir eine Freundin ein Food-Foto-Buch empfahl, in dem ich alles Wichtige über die richtige Beleuchtung, die nötige Fototechnik, passende Utensilien und einen ansprechenden Bildaufbau erfuhr.

Aber es kam noch besser: Susan Brooks-Dammann ist eine der drei Fotografinnen und Autorinnen des Buchs – und zusammen bieten wir nun das Seelenwärmer-Foto-Projekt 2014 an.

Hier erfahrt ihr mehr über Susan und das Buch “Fotografie al dente – So kommt die Pasta richtig aufs Bild”:

Zum Nachschlagen: Fotobuch und Seelenwärmer-Kochbuch

Bei unserem Foto-Projekt werden wir euch verschiedene Aufgaben zum Fotografieren stellen, die immer schwieriger werden:

  • Die Anfänger beschäftigen sich vor allem mit Obst und Gemüse im ungekochten Zustand auf einem schlichten Untergrund.
  • Den Fortgeschrittenen trauen wir auch Fotos von gekochtem Essen zu, das ihr auf Tellern und in Schüsseln samt Besteck anrichtet. Zu euren Aufgaben gehören auch Fotos von Getränken in schillernden Gläsern und Joghurt oder Quark in Glasschüsseln. Wer möchte kann außerdem Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte fotografieren.

Karin Hertzer Kochbuch Seelenwärmer gegen das Frieren - CoverDie Aufgaben werden wir euch immer am 1. des Monats stellen. Susan schreibt Tutorials dazu und verweist auf die jeweils passenden Seiten in ihrem Fotobuch.

Mein Part wird es sein, euch zu erklären, was es mit den wärmenden Lebensmitteln gegen das Frieren bzw. mit den kühlenden Lebensmitteln gegen das Schwitzen auf sich hat.

Dabei orientiere ich mich an meinem Kochbuch „Seelenwärmer – Kochrezepte und Wohlfühl-Tipps für kalte Tage“. Im Sommer bieten wir zusätzlich eine Liste und Rezepte mit kühlenden Lebensmitteln an.

Wichtig zu wissen: Wir werden euch zwar kostenlose Programme für die Bildbearbeitung vorstellen. Wie ihr damit aber genau arbeitet würde den Rahmen unseres 8 Monate dauernden Workshops übersteigen.


 So planen wir den Ablauf für das Seelenwärmer-Foto-Projekt
  • Januar: Anmeldung
  • Februar, März, April, Mai: wärmende Lebensmittel und Rezepte, Südfrüchte (weil sie im Winter öfters angeboten werden)
  • Juni, Juli: Wochenmarkt, kühlende Lebensmittel und Rezepte
  • August: Pause
  • September: Foto-Experimente
  • Oktober: Preisverleihung (siehe unten)
  • November, Dezember: Wir überlegen, ein eBook zum Seelenwärmer-Foto-Projekt zu erstellen. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Calvendo-Kalender mit schönen Food-Fotos, wie ihn Susan bereits für 2014 anbietet. Welche Idee wir letztlich in die Tat umsetzen, entscheiden wir erst im Laufe des Jahres.
2 Foto-Gruppen mit 15 Anfängern und 15 Fortgeschrittenen

1. Schritt: Zum Start ordnet ihr euch selbst der Gruppe für Anfänger oder für Fortgeschrittene zu. In jeder Gruppe können maximal 15 Leute mitmachen. Um die Reihenfolge der Anmeldungen festzulegen, tragt euch bitte bis zum 31. Januar 2014 in diese beiden Doodles ein – den Link anklicken und Vor- und Nachname in die Liste eintragen:

2. Schritt: Da wir für die Newsletter eure Mailadressen brauchen und von euch gern wissen möchten, welche Food-Fotos ihr bereits gemacht habt, beantwortet bitte per Mail folgende Fragen:

  1. Seit wann fotografierst du Lebensmittel und Speisen?
  2. Mit welchen Aufnahmemethoden hast du bereits Erfahrungen?
  3. Was gefällt dir an deinen bisherigen Food-Fotos?
  4. Was ist dir bislang noch nicht so gut gelungen?
  5. Was möchtest du beim Seelenwärmer-Foto-Projekt lernen?
  6. Nur für die Anfänger auf meinem Blog: Wie ergeht es dir mit dem Frieren?
  7. Bei welchen Gelegenheiten kommst du schnell ins Schwitzen?

Die Mail schickt ihr bitte an uns beide:

  • Susan Brooks-Dammann: s.brooks-dammann (at) t-online (dot) de
  • Karin Hertzer: info (at) warmup-cooldown (dot) de

3. Schritt: Bitte überweist eine Teilnahmegebühr in Höhe von 40 Euro an uns. Infos dazu schicken wir euch per Mail.

4. Schritt: Wir richten auf unseren beiden Blogs jeweils eine Unterseite für euch ein, zu der ihr eingeschränkte Zugangsrechte bekommt. Dort legt ihr eurer Porträtfoto und Start-Fotos ab, die euch besonders gut gelungen sind. So können wir besser beurteilen, wo ihr jetzt steht und wie ihr euch in den nächsten 8 Monaten weiter entwickelt. Wie ihr eure Fotos einstellt, teilen wir euch per Mail und auf unseren Blogs mit.

  • Die Anfänger-Seiten weisen wir meinem Blog zu.
  • Die Fortgeschrittenen legen ihre Fotos auf Susans Blog ab.

Weitere Schritte: Die Ergebnisse eurer Monatsaufgaben stellt jeder / jede selbst auf der eigenen Unterseite online. Passend zu den jeweiligen Themen werden wir für unsere Blogs Experten interviewen – lasst euch überraschen!


Granatäpfel-frieren-schwitzen_Urheberrecht – Veröffentlichungsrechte

Die Urheberrechte an den Fotos bleiben selbstverständlich bei euch, den Fotografen. Im Rahmen des Seelenwärmer-Foto-Projekts veröffentlicht ihr sie in kleinerem Format (evtl. mit Wasserzeichen) auf unseren Blogs. So können wir euch ein Feedback zu euren Bildern geben, und ihr seht, wie die anderen Teilnehmer an die Aufgaben herangegangen sind.

Auf meinem warmup-cooldown-Blog möchte ich einige Seelenwärmer-Rezepte veröffentlichen. Daher könnte es sein, dass ich einzelne Fotografen um ein Foto bitten werde. Den jeweiligen Fotografen werde ich zunächst 3 Fragen stellen und das querformatige Food-Foto samt Porträtfoto und Rezept online stellen – wie das später mal aussehen könnte, seht ihr bei den Chili-Rezepten oder beim Rezept für Rotweinzwetschgen der TV-Köchin Michaela Hager.


Preisverleihung an besonders aktive Teilnehmer

Die Teilnehmer des Seelenwärmer-Foto-Projekts bleiben untereinander auf unseren beiden Blogs und per Mail in Kontakt.

Preise an aktive Teilnehmer: Wie beim Chili-Anbau-Wettbewerb werden wir auch dieses Mal Sponsoren ansprechen – mit der Bitte, für die aktiven Teilnehmer kleinere und größere Preise zu spendieren. Hier findet ihr die Liste der Seelenwärmer-Sonsoren. Wir werden die Preise nach dem Abschluss des Seelenwärmer-Foto-Projekts im Oktober verlosen.

Wichtig zu wissen: Wer sich 3 Monate lang nicht bei uns meldet, kann leider nicht weiter mitmachen. Das wäre dann eine Chance für die Nachrücker, falls sich beim Doodle mehr als 15 Anfänger und 15 Fortgeschrittene anmelden sollten.

>>> Wir freuen uns auf ein spannendes Food-Foto-Jahr mit euch! Nutzt bitte die Kommentarfunktion für Fragen, falls euch noch etwas unklar sein sollte.

Fotos: Susan Brooks-Dammann (2), vgs

16 Kommentare

  • Wolfgang Neher

    Es wird Abend und ich friere bei 24 °C im Wohnzimmer.
    Ich nehme eine Heizdecken auf das Sofa und eine Decke. Dann geht das gerade soeben.
    Manmchal friere ich so, dass ich ein- bis zweimal pro Woche in die Sauna gehe, dann ist es weg!

    Ich nehme Betablocker (Blutdruck).
    Ich mache dreimal pro Woche Sport, fahre Rad und gehe viel zu Fuß.
    Außerdem esse ich sehr viel Gemüse und Salat.
    Meine Schildrüse wurde vor einem Jahr untersucht, alles okay.

    Was kann das sein? Was kann ich dagegen tun?
    Wolfgang

    • Karin Hertzer

      Hallo Wolfgang,

      bitte frag doch mal deine Hausärztin oder einen Angiologen, welchen Grund dein ständiges Frieren haben könnte. Die Angiologie ist ein spezielles Fachgebiet von Internisten.

      Hast du mal in den Beipackzettel deiner Medikamente geschaut, welche Nebenwirkungen sie haben? Denn Betablocker gehören u. a. zu den Medikamenten, bei denen man als Nebenwirkung zu freiren anfängt. Das hatte mir mal eine Apothekerin im Interview gesagt, daher habe ich es in die 5 wichtigsten Ursachen fürs Frieren aufgenommen: http://warmup-cooldown.de/6-medizinische-gruende-fuers-frieren/

      Vielleicht kannst du ja ein anderes Mittel nehmen?

      Alles Gute für dich. Sonnige Grüße von Karin

  • Hallo Karin,
    ich bin dabei, mach es nicht zu kompliziert mit Blogs und Drumherum. Ich möchte lernen, wie man Früchte und Speisen optimal darstellt.

    • Hallo Oskar,
      das freut mich. Wenn du mir deine Antworten und deine Fotos mailst, erstelle ich eine Unterseite für dich. Du bist doch sicherlich auch neugierig, wie die anderen Teilnehmer die Monatsaufgaben lösen. Und deshalb freuen sie sich auch auf deine Ergebnisse.
      Ich bin schon sehr gespannt!
      Liebe Grüße von Karin

  • Hallo Frau Hertzer,
    ich würde sehr gern am Workshop teilnehmen, habe mich bisher aufgrund schlechter Ergebnisse nie an Food-Fotos herangewagt. Da mein Blog hauptsächlich von Mode und Lifestyle-Themen handelt und nur gelegentlich Rezepte und dergleichen vorkommen, wollte ich fragen, ob sich auch in diesem Bereich der Workshop lohnt?
    Über eine Antwort freue ich mich sehr!

    • Liebe Lisa,
      die Anfänger beginnen mit ungekochten Lebensmitteln, daran kann man schon viel lernen und das Wissen auch auf andere Produkte übertragen. Ich finde schon, dass es sich lohnt, sich mit anderen auszutauschen. Außerdem haben wir ja die Food-Fotografin Susan Brooks-Dammann, die zu jeder Aufgabe ein Tutorial schreibt und sich einzelnen Fotos auch genauer anschaut. In ihrem Fotobuch ist auch vieles erklärt, und wir geben weitere Links an, wo du nachschauen kannst. Gemeinsam werden wir das sicherlich lernen – und am Ende kannst du vieles auch für deine eigenen Blogthemen nutzen.
      Also ich würde mich freuen, wenn du mitmachen würdest.
      Liebe Grüße von Karin

  • Hallo Frau Hertzer,
    ich würde supergern an der Aktion teilnehmen, weiß aber nicht so recht, wie ich mich einstufen soll. Ich fotografiere ziemlich viel und kenne auch die Grundlagen, z.B. wie ich eine geringe Schärfentiefe bekomme.
    Food fotografiere ich aber weniger, zumindest nicht unter Studiobedingungen. Wenn, dann ist das mal das Krankenhaus-Esstablett, das gerade portioniert wird – nicht gerade schick also…
    Was raten Sie?
    Viele Grüße aus München

    • Hallo Claudi,
      ich denke, diesmal antworte ich mal kurz. Wenn du schon fotografieren kannst, dann komm einfach rüber zu den Fortgeschrittenen. Dass du noch kein Food fotografiert hast, macht nichts, wichtig ist, dass du mit den grundlegenden Techniken vertraut bist, da ich bei den Fortgeschrittenen nicht bei Adam und Eva anfangen mag. Außerdem muss man die Aufteilung nicht ganz so streng ziehen 🙂 Übrigens werden alle Teilnehmer sämtliche Aufgaben erhalten, d.h. ich werde auch den Fortgeschrittenen ans Herz legen, die Anfängeraufgaben zu üben. Ich freu mich schon.
      Viele Grüße

      • Liebe Susan, bedeutet das im Umkehrschluss, dass ich als Anfängerin auch die Aufgaben der Fortgeschrittenen mitmachen darf – und auch da von dir lernen kann? Denn mir bereitet das Fotografieren fertiger Speisen Schwierigkeiten, nicht so sehr die stilvollen Arrangements einzelner Zutaten… und ich fotografiere auch schon länger (allerdings dann mehr Landschaften, unbewegliche Ziele, wunderbare Motive…). Oder soll ich doch gleich zu den Fortgeschrittenen wechseln?
        fragt ratlos-neugierig Gabi

        • Ich noch mal … laut Doodle seid ihr in der Fortgeschrittenengruppe eh weniger – darf ich wechseln??? Denn die Aufgaben, die dort beschrieben werden, entsprechen so viel mehr dem, was ich unbedingt lernen muss für meinen Rezeptpart auf der Portugal-Seite…
          Lieber Gruß aus Schwabing von Gabi!

          • Liebe Gabi,
            du kannst gern zu den Fortgeschrittenen wechseln. Die Anfänger können aber auch gern die Aufgaben der Fortgeschrittenen angehen und umgekehrt. Außerdem ist Susan unser Foto-Coach für beide Gruppen. Wir haben nur die Betreuung auf unseren Blogs aufgeteilt, damit nicht eine alles machen muss. Also keine Sorge: Susan wird die Tutorials für beide Gruppen erstellen und alles im Blick behalten. Ich ergänze ihre Infos mit Hintergrundwissen zur Wirkung von Lebensmitteln, zur Ernährung, zu den Rezepten, zum Frieren und Schwitzen – so haben wir uns das aufgeteilt.
            Wir freuen uns auch schon sehr auf das Projekt. Alles Gute wünscht dir Karin

        • Hallo Gabi,
          kein Problem. Wenn du sowieso schon länger fotografierst und dir die Grundtechniken vertraut sind, dann dürften die Aufgaben kein Problem werden: Und wie Karin ja schon sagte, haben wir die Aufteilung eher aus organisationstechnischen Gründen gemacht. Ich richte dir deine Seite ein. 🙂

  • Liebe Frau Hertzer,
    ich würde sehr gern mitmachen. Ich fürchte nur, da ich mich gerade teilzeitselbständig mache, muss ich meine Prioritäten und Aktivitäten neben meinem Hauptberuf dorthin verlagern 🙁
    Aber es reizt mich schon…
    Ich habe auf meinen beiden Blogs über das Seelenwämerprojekt berichtet.
    Liebe Grüße in den Süden

    • Danke fürs Weiterleiten, Frau Traumschaumseife. Sie können ja immer mal auf unseren beiden Blogs vorbeischauen. Einen Großteil des Workshops können Sie dort nachvollziehen.
      Viel Erfolg beim Teilzeit-Selbständig-Machen

  • Liebe Frau Hertzer,
    welch “coole” Aktion! Ich wünsche Ihnen und Ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg. 🙂
    Die “scharfe Schote” aus Göttingen

    • Hätten Sie vielleicht Lust mitzumachen? Ansonsten freuen wir uns, wenn Sie die frohe Kunde bei Ihren Foto-Freunden verbreiten würden. Das Gelernte können auch Blogger gut für ihre Zwecke nutzen. Denn es ist ja gar nicht so einfach, schöne Fotos von Lebensmitteln oder Gegenständen zu machen – auch bei den Chili-Fotos kommt man schnell an seine Grenzen. Ihnen alles Gute für die diesjährige Chili-Saison!
      Herzliche Grüße von Karin Hertzer

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