Broschüre: Warme Hände – Warme Füße – Warmes Herz

Booklet Cover mittig frieren schwitzen

Viele Firmen verdienen mit dem Wohlfühlfaktor „Wärme“ ihr Geld, aber nur wenige setzen das Thema Nie-wieder-frieren für ihre Marketing- und PR-Zwecke ein. Damit könnten Sie jedoch auf der eigenen Webseite, in Ihrem Newsletter und auf Facebook positiv auf sich aufmerksam machen. Hier mein Vorschlag für ein wärmendes Geschenk an Ihre Kunden und Geschäftspartner. (Text aktualisiert am 12.12.2016)

So können Sie Wärme verschenken

Den Titel meiner 16-seitigen Broschüre „Warme Hände – Warme Füße – Warmes Herz“ habe ich einer Studie entlehnt, die die angesehene Fachzeitschrift Science veröffentlichte.

Die Ergebnisse lassen sich ganz praktisch für effektive Marketing- und Vertriebsaktivitäten umsetzen – wie das geht, erkläre ich unten. Auch meine Nie-wieder-frieren-Broschüre können Sie gern dafür einsetzen.

Informativ und unterhaltsam schreibe ich über folgende Themen:broschuere_sauna_frieren_schwitzen

Die Texte und Bilder der Broschüre können Sie an die Wünsche Ihrer Firma anpassen:

  1. Auf der ersten Innenseite könnte ein persönliches Anschreiben stehen.
  2. Einzelne Seiten lassen sich gegen andere Texte und Fotos austauschen.
  3. Sie weisen im Anschluss an den allgemeinen Teil – oder mittendrin – auf Ihre eigenen Produkte oder Angebote hin.

broschuere_frauen_frieren_schwitzenWarme Hände sorgen für ein warmes Herz

Mit warmherzigen Menschen ist es leichter auszukommen als mit unterkühlten Typen. Das hat jeder schon mal erlebt. Dass unser Empfinden aber auch mit unserer eigenen Körpertemperatur zusammenhängt, bestätigte 2008 die Science-Studie eines Psychologen und eines Marketing-Experten: Aus den Ergebnissen lassen sich spannende Aktionen für Marketing und Vertrieb ableiten.

41 Frauen nahmen an den beiden Tests teil

  • 1. Test: Die Frauen fuhren einzeln im Fahrstuhl zum Testraum. Auf der Fahrt nach oben lernten sie eine Person kennen, die sie in ein Gespräch verwickelte und ihnen – wie nebenbei – entweder einen Pappbecher mit einem warmen oder einem kalten Kaffee in die Hand drückte.  Oben im Testraum angekommen sollten die Frauen die Eigenschaften ihrer vermeintlichen Zufallsbekanntschaft aus dem Fahrstuhl beschreiben. Das Ergebnis: Die Probandinnen mit warmen Händen schätzten die Person als liebevoller und gutmütiger ein als diejenigen mit kalten Händen.
  • 2. Test: Die Frauen konnten zwischen einem Geschenk für einen Freund oder für sich selbst wählen. Das Ergebnis: Die meisten Testpersonen mit warmen Händen wollten andere Menschen beglücken, die Probandinnen mit kalten Händen dachten eher an sich selbst.

broschuere_tee_frieren_schwitzenDer Psychologe Lawrence Williams vermutet, dass die so genannte Insula in der Großhirnrinde beim Empfinden der Körpertemperatur und beim Erkennen von vertrauenserweckenden Eigenschaften eine Rolle spielt.
Dass es einen organischen Zusammenhang zwischen der körperlichen Wärme und der Psyche gibt, hatte 1958 schon der amerikanische Primatenforscher Harry Harlow bei seinem berühmten Experiment mit jungen Rhesusaffen nachgewiesen: Die Tierbabys kuschelten sich an die warme Plüsch-Ersatzmutter an und wandten sich der kalten Drahtmutter nur dann kurz zu, um aus deren Milchflasche zu trinken.

Der Marketing-Experte John Barg zieht seine ganz eigenen Schlüsse aus dem Kaffeetassen-Experiment: Da sich die Menschen der Zusammenhänge nicht bewusst sind, denkt er laut über gewisse „Manipulationen“ von potentiellen Kunden nach. Seine Beispiele:

  • Das Händeschütteln zu Beginn eines Meetings hat auch den Zweck, Wärme weiterzugeben.
  • Bedienungen im Restaurant erhalten mehr Trinkgeld, wenn sie die Gäste zwischendurch kurz berühren und so ihre Körperwärme spüren lassen.
  • Marketing-Aktionen in der kalten Jahreszeit haben mehr Erfolg, wenn man den Passanten zuvor etwas Warmes in die Hand drückt.

Die Warm-up-Broschüre und einen heißen Ingwertee überreichen

Aus dem Kaffeetassen-Experiment habe ich für meine eigenen Marketing- und PR-Aktionen Folgendes abgeleitet:

  1. Wenn du jemanden von etwas überzeugen möchtest, verschenke etwas.
  2. Damit sich das Herz deines Gegenübers öffnet, verschenke etwas Wärmendes.
  3. Um auf deine Produkte und Angebote hinzuweisen, verschenke etwas Wärmendes, das schön verpackt ist, die Sinne und den Verstand anregt und Vorfreude auf ein kommendes Ereignis auslöst.

broschuere_partner_frieren_schwitzenAuf der ISPO in München besuche ich jedes Jahr Firmen, die Wolle herstellen oder verarbeiten, und verschenke Päckchen mit meiner Broschüre samt Teebeuteln. Ich bin immer wieder erstaunt, wie positiv die Leute darauf darauf reagieren. Besonders amüsiert habe ich mich über eine Dame, die etwas neidisch auf das Geschenk an ihre Kollegin schielte und mich dann um ein eigenes Päckchen bat.

Was ich Ihnen also wärmstens empfehlen kann: Schenken Sie Ihren Kunden oder Geschäftspartnern etwas Warmes – zum Beispiel meine Broschüre -, und laden Sie sie zu einer Tasse Ingwertee ein. Auf dem Postwege geht das auch symbolisch: mit einem netten Päckchen und einem Ingwer-Teebeutel. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei meinem Sponsor Sonnentor bedanken.

Nie-wieder-frieren-Broschüre: Alles auf auf einen Blick
Fazit:

Wer eine Tasse mit heißem Kaffee (oder wahlweise heißem Tee) in der Hand hält, beurteilt sein Gegenüber milder und großzügiger als jemand, der friert. Eine Person als „warmherzig“ oder „kühl“ zu beschreiben, kommt also nicht von ungefähr. Hier finden Sie meine weiteren Angebote.

Ihre Erfahrung:

Wie geht es Ihnen, wenn Sie frieren? Wann setzen Sie ganz bewusst einen wärmenden Händedruck ein, um Ihr Gegenüber milder zu stimmen? Welche wärmenden Marketing- oder Vertriebsaktionen haben Sie schon mal ausprobiert?

10 Kommentare

  • Rainer Stein

    Moin,
    alles sehr gut dargestellt.
    Nur wo finde ich die Testergebnisse?
    Danke, Gruesse von Rainer

  • Hallo Frau Hertzer.
    SOS
    Eine Bitte, die mir große Sorgen bereitet.
    Wenn es draußen kälter wird, werden meine Fingerspitzen seeeehr schnell kalt und lassen sich durch nichts mehr erwärmen. Sie tun dann auch sehr weh. Mit meinen Füßen habe ich das gleiche Problem. Ständig kalt bis eisig. Sie fühlen sich so an, als wären sie im Eisschrank zu Hause. Das kann doch nicht normal sein. Es ist auch sehr unangenehm. Bin jetzt 52 Jahre und leide schon seit vielen Jahren darunter. Ziehe ich meine Füße dann zu warm an, schwitze ich in den Schuhen. Danach werden sie noch kälter.
    Bitte können Se mir helfen, das hält doch keiner aus. Der Winter steht vor der Tür. HILFE
    Evtl. haben sie eine geniale Lösung für mich.
    Das schönste Geschenk meines Lebens wäre, endlich ständig warme Hände und Füße zu haben.
    Ich bedanke mich schon im Voraus für ihre Hilfe.
    Liebe Grüße Christine Kaehler

    • Liebe Frau Kaehler,
      vielen Dank für Ihre Frage. Ich bin keine Ärztin und darf auch hier keinen medizinischen Rat geben. Was Ihnen aber helfen könnte, ist das Stichwort „Raynaud-Syndrom“. Dazu habe ich einiges auf meinem Blog geschrieben. Lesen Sie bitte zuerst diesen Text: http://warmup-cooldown.de/raynaud-syndrom-weisse-finger-durchs-frieren/
      Finden Sie Ihre Symptome dort beschrieben? Dann schauen Sie auch bitte mal bei den Artikeln, für die ich Raynaud-Patientinnen interviewt habe. Oben rechts können Sie „Raynaud“ in die Suchmaske eingeben.
      Um die Ursache zu finden, können Sie zu Ihrem Hausarzt gehen. Spezialisierter sind Internisten mit der Weiterbildung als Angiologen.
      Außerdem gibt es bei Facebook die Gruppe „Raynaud Syndrom erste deutschsprachige Seite“. Dort unterhalten sich viele Betroffene über das Frieren an Händen und Füßen.
      Alles Gute wünscht Ihnen Karin Hertzer

  • Erich Dornauer

    Vor ca. 70 Jahren, ich war damals 14 Jahre alt, im Kriege. Wir haben Panzergräben und Schutzgräben gebaut, es hat geschneit und geregnet, wir waren nass, bis auf die Haut, haben gefroren.
    Ein Bauer in der Nähe, der wegen seiner Tiere nicht geflüchtet war, hat uns heißen Kaffee und warme Schafsmilch gebracht. Da hat man wirklich erlebt, wie schön etwas Wärmendes ist.

    • Hallo Herr Dornauer,
      die jüngere Generation kann sicherlich kaum nachvollziehen, wie schlimm es tatsächlich ist, den ganzen Winter frieren zu müssen. Hinzu kam im Krieg ja auch noch die ständige Angst, was als Nächstes passiert und wie es mit dem Leben weiter geht. Da kommt zur äußeren Kälte die innere Kälte noch hinzu. Aber es ist immer wieder gut zu hören, dass es barmherzige Menschen wie diesen Bauern gibt, die einen heißen Kaffee und eine warme Schafsmilch anbieten, um die allerschlimmste Not zu lindern. Vielen Dank, dass Sie uns auf diesem Wege daran erinnern, dass auch wir in der unmittelbaren Umgebung bedürftigen Menschen etwas Gutes tun können.
      Sonnige Grüße von Karin Hertzer

  • Bin Organist und habe ständig eiskalte Hände.
    Habe unter dem Notenpult einen Infrarotstab mit Scharnier konstruiert.
    Den Stab mit Gehäuse kann man so einfach einschieben.
    Herzliche Grüße
    Otmar Vogel

    • Von Organisten habe ich auch schon gehört, dass sie in den kalten Kirchen frieren. Ihre tolle Konstruktion würde ich gern mal sehen. Könnten Sie mir ein Foto davon schicken?
      Sonnige Grüße von Karin Hertzer

  • Jutta Ringelmann

    Guten Tag!
    Kann man die Broschüre auch in Kleinstmengen (3 -4 Stück) erwerben – für mich als Endverbraucherin 😉 Ich frierte oft in jungen Jahren und habe es etwas in den Griff bekommen. Machen Sie mir bitte ein Angebot. Frohe Weihnachten! Freundliche Grüße – Jutta Ringelmann

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