Feurige Gewürze: So wärmen Sie sich von innen auf!

Nie wieder frieren: Mit scharfen Gewürzen können Sie sich im Winter gut von innen einheizen. Rezepte für wärmende Winter-Gerichte finden Sie in meinem Kochbuch „Seelenwärmer„. Es basiert auf den Erkenntnissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), die wärmende Lebensmittel und kühlende Zutaten beschreibt.

Wichtig zu wissen: Zu viel Schärfe reizt die Schleimhäute und kann zu Durchfall führen. Bestellen Sie deshalb im Restaurant nur mittelscharfe Gerichte – nachwürzen können Sie immer noch.

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Chilis…

… sind die Früchte eines Paprika-Strauchs, in Mexiko gibt es mehr als hundert Arten (auch: Peperoni, Peperoncino, Pfefferschote). Beim Essen löst der Inhaltsstoff Capsaicin den typischen Hitze- und Schmerzreiz aus. Die Samen sind am schärfsten.

  • Cayenne-Pfeffer ist das aus den Chilis gewonnene Pulver und schmeckt wesentlich schärfer als die Früchte selbst.
  • Chilipulver ist eine Gewürzmischung, die vor allem in der Tex-Mex-Küche verwendet wird. Inhalt: Cayenne-Pfeffer, Kreuzkümmel, Knoblauch, Oregano und manchmal auch Zimt.
  • Sambals sind scharfe Würzsoßen für die indonesische Küche. Sambal Oelek besteht aus roten Chilischoten, Salz und Essig.
  • Tabascosoße wird aus sehr scharfen Tabasco-Chilis hergestellt. Die Green Pepper Soße aus grünen Jalapeño-Chilis schmeckt milder.
  • Harrisa ist eine Chili-Paste aus Nordafrika, die mit Minze, Knoblauch und Öl angerührt wird.
  • Berbere aus Äthiopien enthält Cayenne-Pfeffer, Ingwerpulver und schwarzen Pfeffer.
  • ÜBRIGENS: Hier geht’s zum Chili-Anbau-Wettbewerb, der im Februar 2013 mit 30 Teilnehmern startete.
Ingwer…

… ist ein Wurzelstock und enthält ätherische Öle und das nicht flüchtige Harz Gingerol, das dem Ingwer seine Schärfe verleiht. Die Wärme breitet sich im ganzen Körper aus.
Heißer Tipp:
Kochen Sie sich jeden Morgen eine Thermoskanne mit heißem Ingwertee. Das heizt vor allem Schreibtischtäter im Büro richtig gut ein, wenn die lieben Kollegen die Heizung nicht so warm einstellen wollen.

Currypulver…

… ist eine scharfe Gewürzmischung mit gemahlenen Chilis und schwarzem Pfeffer, die gelbe Farbe kommt von dem Ingwergewächs Kurkuma.
Thai-Curry gibt es in drei Farben und Schärfegraden:

  1. Die gelbe Paste ist scharf.
  2. Die grüne Paste schmeckt sehr scharf.
  3. Die rote Pste ist extrem scharf.
Pfeffer…

… gibt es in verschiedenen Farben und Schärfegraden.

  • Schwarzer Pfeffer ist besonders scharf, er stammt von den getrockneten unreifen grünen Früchten. Gut zu Wildgerichten.
  • Weißer Pfeffer schmeckt scharf, er wird aus den vollreifen roten Früchten hergestellt: Die Körner gären einige Tage oder weichen in Wasser auf. Dann wird das rote Fruchtfleisch abgerieben, sodass die weißen Kerne frei liegen. Backen Sie damit weiße Pfeffernüsse.
  • Grüner Pfeffer ist mittelscharf, er stammt aus den unreifen Pfefferfrüchten, die in Essig oder in Salzlake konserviert wurden. Passt zu Sahnesoße und Fleisch.
  • Roter Pfeffer schmeckt mild, es handelt sich dabei um reifen Früchte der Pfefferpflanze.
Fazit:

Zu den wärmenden Lebensmitteln gehören viele Gewürze. Vor allem die scharfen Geschmacksstoffe regen die Durchblutung an und wärmen von innen. Hier finden Sie 11 Rezepte für scharf-gewürzte Speisen aus aller Welt.

Ihre Erfahrungen:

Welche Gewürze bevorzugen Sie im Winter? Wie würzen Sie Suppen, Aufläufe, Gebratenes und Überbackenes am liebsten? Welche Rezepte können Sie zum Warm-up empfehlen?

Foto: voranat / fotolia

2 Kommentare

  • Jutta Ringelmann

    Man nehme: Yoga-Tee’s. Sie werden aus allerlei wärmenden Gewürzen hergestellt und sind einfach in der Drogerie zu erwerben. Für alle, die berufstätig sind und kaum Zeit finden, einen Tee aus verschiedenen Gewürzen zu mischen.

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