Food-Fotografie: Obst und Joghurt von Sigrid (2)

Hier geht’s weiter mit meinen Fotos ab Mai 2014. Auf der ersten Seite seht ihr, welche Lebensmittel und Speisen ich bis April für das Seelenwärmer-Foto-Projekt fotografiert habe.

Mai 2014

Zum Thema „Dessert“ habe ich mich in Ermangelung einer zündenden Idee am Beispielbild von Susan orientiert.

So richtig zufrieden bin ich nur mit einem Bild aus der ganzen Serie. Leider hatte ich auch nur noch diese drei Pancakes, den Rest hatten meine Kinder schon vertilgt.

Auf drei weiteren Fotos wollte ich auch den Ahornsirup auf den Pancakes zeigen, aber irgendwie war meiner zu flüssig. Er floss einfach viel zu schnell davon.

Die Sirup-Fotos habe ich auf Wunsch von Karin wieder entfernt, weil das Etikett der Flasche gut zu erkennen war. Sie meint: „Auf meinem Blog möchte ich nur dann Produktnamen zeigen, wenn ich eine berufliche Beziehung zu der Firma habe.“

Nachtrag: Karin hat sich noch mal meines Bildes (= Original) angenommen und es in Photoshop bearbeitet und beschnitten. Ich finde, die Ausschnitte haben dadurch gewonnen.

Für das neue Thema „Markt“ tue ich mich noch schwer, da es hier in Chemnitz leider keinen Viktualienmarkt gibt. Bei meinem heutigen Rundgang auf dem Wochenmarkt fand ich leider nicht die richtigen Motive.

Naja, eine Idee habe ich noch, aber leider soll das Wetter am Wochenende wieder unbeständig werden. Ich werde mich bemühen. Zur Not muss ich halt wieder nachreichen.


Juni 2014

Der Juli ist schon fast um. Es wird also Zeit die Juni-Bilder zu zeigen. Auch nach mehreren Versuchen habe ich auf dem Chemnitzer Markt kein ansprechendes Motiv gefunden. Vielleicht bin ich auch durch den Viktualienmarkt in München zu verwöhnt.

Letztlich habe ich dann auf dem Sommerfest meines Vereins ein paar Fotos gemacht.

Es sind jetzt zwar nicht die typischen Marktfotos, aber es ist zumindest so etwas ähnliches wie Markt.


JULI 2014

Irgendwie schaffe ich es zwar innerhalb des Monats noch, meine Fotos zu schießen, aber mit der Veröffentlichung hapert es dann doch.

Einen ersten Versuch, ein kühles Getränk zu fotografieren, startete ich auf der Terrasse bei Freunden. Das Gegenlicht der tief stehenden Sonne reizte mich einfach.

Leider habe ich den Schatten der Stuhllehne auf dem Tisch erst beim Ansehen am Rechner registriert.

Der nächste Versuch waren dann kühlende Speisen. In diesem Fall einmal Vanillejoghurt mit roter Grütze bzw. rote Grütze mit Vanillejoghurt und ein selbst angerührter Beeren-Vanillejoghurt.

Und dann hat mich dieses Mal auch die Aufgabe der Fortgeschrittenen gereizt – siehe oben schon der Weißwein. Allerdings wollte ich nicht den in Susans Tutorial beschriebenen Aufwand betreiben und dachte: „Gutes Kühlen der Getränke reicht“. Leider waren die Piccolo-Flaschen dann durchgefroren. Zum Glück hatte ich noch Eiswürfel gemacht. Also experimentierte ich erst einmal mit Wasser.

Der zweite Fehler war die Benutzung des 50er-Festbrennweite. Damit bin ich nicht nah genug herangekommen, um die doch vorhandenen Tropfen richtig abzubilden.  Warum ich nicht gewechselt habe, kann ich jetzt nicht mehr sagen.

Außerdem hatte ich das Problem, dass die Bilder relativ dunkel wurden und ich fast alle aufhellen musste. Das lag aber wahrscheinlich am weißen Tischtuch.

Dass die Gläser auf der Schieferplatte nicht ganz gerade stehen, habe ich wieder erst am Rechner gesehen. Ich muss also an meinem Blick noch sehr viel arbeiten.


>>> Hier seht ihr, was sich bei der Bildbearbeitung aus meinen Fotos noch so alles herausholen lässt. Und weiter geht’s mit dem zweiten Teil meiner Juli-Fotos und weiteren Bildern von mir.

Fotos: Sigrid Göthel

5 Kommentare

  • So, Sigrid, jetzt hatte ich endlich mal wieder Zeit, Deine Bilder zu betrachten. Wie Du bei mir lesen kannst, komme ich auch fast immer erst sehr spät dazu, entweder die Fotos zu schießen oder zu veröffentlichen. Da sind wir in guter Gesellschaft ;))
    Zu den Fotos: Bei den Weingläsern oben sieht man, dass Du spontan agiert hast, trotzdem hat das Gegenlicht absolut seinen Reiz – sommerliche Gartengefühle eben! Die „Beeren im Glas“ haben es mir angetan, man merkt hier wirklich, wie Du das Thema angegangen bist und die Vogelperspektive ist klasse (vielleicht nochmal „gerade“ beschneiden und somit das Bild horizonal ausrichten. Vorschlag: Wenn Deine grüne Deko noch mehr GRÜN hätte, wäre das Ganze perfekt!
    Bei der Nr. 2 spricht mich der ganze Look total an, sieht ein wenig „shabby“ aus – und das knackscharfe Obst ist einfach grandios ebenso wie der Helligkeitsverlauf von hell, dunkel, heller.
    Die Nr. 5 hingegen finde ich zu „sauber“, zu „ordentlich“, außerdem nimmt der Minz(?)strauch zu viel Raum ein. Bei den „Früchten im Glas“ sind Dir nach meinem Geschmack die Nr. 1 und 3 sehr gut gelungen. Es wirkt klirrend kalt. Das Holz als Untergrund passt sehr schön, die Decke wirft leider sichtbare Falten.
    Verwendest Du eigentlich ein Stativ? Mir hilft das oft, weil ich den Aufbau so besser kontrollieren und ggf. noch nachbessern kann (auch wenn mir natürlich längst nicht alles auffällt ;))) Insgesamt sehr schöne Fotos!!

    • Vielen Dank für den ausführlichen Kommentar.
      Ich war bis gestern im Urlaub, deshalb kann ich erst jetzt antworten.
      Bei den ersten Aufgaben habe ich ein Stativ verwendet. Es macht es einfacher, den Aufbau evtl. noch einmal zu ändern.
      Hier habe ich aber aus der Hand fotografiert, da ich draußen fotografierte und etwas mit dem Hintergrund zirkeln musste. Auf dem gepflasterten Sitzplatz lässt sich das Stativ auch schwer ausrichten.
      Bei der Deko gebe ich Dir Recht. Leider habe ich die Minze in unserem Garten nun wohl doch erfolgreich ausgerottet. Ich hätte auch hier zu Brombeer- bzw. Himbeerblättern greifen sollen.
      Die Decke ist immer wieder mein Problem 😉

  • Tja, manchmal ist es wirklich verhext mit dem Fotografieren. Toll, dass du trotzdem am Ball geblieben bist und dir eine Alternative für die Marktfotos überlegt hast. Die Kuchenstücke und Schnittchen hast du von ihrer besten Seite erwischt: Man möchte gleich zugreifen.

  • Vom Aufbau her gefällt mir das Pancake-Foto schon mal sehr gut: Die Gabel zieht den Betrachter ins Bild hinein, man möchte gleich zugreifen. Was ich mir noch wünschen würde: Das Bild strahlt leider nicht so schön, vielleicht liegt es an der Beleuchtung, vielleicht könntest du aber auch etwas mehr Strahlkraft durch die nachträgliche Bildbearbeitung dazu gewinnen. Welches Programm benutzt du?

    • Ich bearbeite meine Fotos nur in Picasa, da ich mich noch nicht zu Raw-Aufnahmen und Lightroom durchringen konnte. Mir fehlt einfach die Zeit mich damit auseinanderzusetzen.

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