6 coole Tipps für Ihr eigenes Fotoarchiv

Für meinen Blog durchforste ich regelmäßig die Bilddatenbanken und bin jedesmal erstaunt, wie viel Zeit ich mit der Suche verbringe. Denn gute Fotos zum Warm-up & Cool-down lassen sich nicht immer auf Anhieb finden. Deshalb nehme ich meine Kamera möglichst oft mit, um mir mein eigenes Fotoarchiv zum Frieren und Schwitzen zusammenzustellen. Probieren Sie die folgenden 6 Tipps doch auch mal aus.

1. Tipp: Wählen Sie ein flexibles Layout.

Alles fängt damit an, welche Fotoformate das Layout Ihres Blogs oder Ihrer Webseite überhaupt zulässt. Webdesigner neigen nämlich gern dazu, von der Optik auszugehen. Sie machen sich aber meist wenig Gedanken darüber, ob sich überhaupt genügend Fotomotive für die vorgesehenen Formate finden lassen.

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Vor allem extreme Querformate engen die Auswahl an Motiven stark ein. Solche Panoramabilder wirken zwar in der Demo-Version toll. Aber in der täglichen Praxis zeigt sich dann doch, dass viele Motive schon allein wegen des Bildformats ausfallen.

Nachteile des Layouts vorab erkennen: Als ich bei WordPress nach einem geeigneten Layoutvorlage (Theme) für meinen Blog suchte, gefiel mir auf Anhieb das Layout von Confidence. Letztlich habe ich mich aber dagegen entschieden. Der Grund: Die Aufmacherfotos in der Diashow werden von einer transparent-grauen Schriftmaske überlagert. Es ist mir aber zu zeitaufwändig, die Motive immer in der rechten Bildhälfte so platzieren zu müssen, dass sie links nicht überdeckt werden.

2. Tipp: Eine kleine und leichte Kamera passt in jede Tasche.

Überlegen Sie, wie groß und wie schwer die Kamera sein darf, damit Sie sie so oft wie möglich mitnehmen, wenn Sie bei Wind & Wetter unterwegs sind. Hier finden Sie eine Bestenliste mit 143 Digitalkameras, in die rund 90 Kriterien eingeflossen sind.

3. Tipp: Lichtstarke Objektive für Innenaufnahmen ohne Blitz.

Für Internetfotos in einer guten Auflösung brauchen Sie nicht unbedingt eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR), eine Kompaktkamera mit Zoom tut es meist auch – vor allem wenn Sie vornehmlich Außenaufnahmen für Ihren Blog oder Ihre Webseite brauchen.

Eine hohe Lichtstärke des Objektivs und ein flexibel einstellbarer ISO-Wert entscheiden darüber, in wieweit sich die Kamera auch für Innenaufnahmen eignet, ohne blitzen zu müssen. Optimal sind Fotos mit möglichst wenig Helligkeits- und Farbrauschen.

Kriterien für Kaufentscheidung: Erkundigen Sie sich im Internet oder im Fachgeschäft nach geeigneten Digitalkameras. Hier finden Sie umfangreiche Informationen zu Kameraklassen, technischen Daten und Testberichten und viele Tipps zur Kaufberatung.


Three pomegranates on dark surface, negative space aroundHier finden Sie mein Interview mit der Food-Fotografin Dr. Susan Brooks-Dammann, die zusammen mit 2 Kolleginnen ein Anleitungsbuch mit leicht nachvollziehbaren Tipps für Hobby-Fotografen herausgegeben hat.

Mir hat sie unter anderem erzählt, warum ihre Liebe zu schönen Lebensmittel-Fotos mit einer Paprika und einem neuen Objektiv angefangen hat.


4. Tipp: Experimentieren Sie mit Hoch- und Querformaten.

Fotografieren Sie die Motive im Hoch- und im Querformat. Welches Format sich besser eignet, können Sie später am großen Bildschirm entscheiden.
Wenn das Layout Ihres Blogs oder Ihrer Webseite nur extreme Querformate vorsieht, reichen kostenlose Programme zur Bildbearbeitung wie gimp leider nicht aus, um die Fotos an den Seiten zu verlängern.

Viele professionelle Bildredaktionen arbeiten mit dem Adobe Photoshop. Die Kosten von rund 950 Euro lohnen sich auf lange Sicht jedoch nur dann, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die Bildbearbeitung weiterhin selbst übernehmen wollen. Manchmal gibt es aber auch kostenlose Downloads von älteren Versionen.

5. Tipp: Schneiden Sie die Motive beim Fotografieren nicht unnötig an.

Nehmen Sie immer genügend Umraum rund um das Motiv auf, indem Sie ein paar Schritte zurücktreten oder den Zoom anders einstellen. Der Vorteil: Wenn Sie später das beste Foto aus einer Serie auswählen, haben Sie genügend Spielraum zum Formatieren und können mit mehreren Ausschnitten experimentieren.

6. Tipp: Beauftragen Sie Profis, um selbst mehr Zeit zu haben.

Wenn Sie einen Blog, eine Webseite oder einen Online-Shop betreiben, haben Sie rund um die Uhr gut zu tun. Die Frage wäre also, ob Sie sich das Fotografieren, die Auswahl und Bearbeitung der Bilder auch noch aufhalsen wollen.

Wenn es Ihnen Spaß macht und leicht von der Hand geht, ist ja alles bestens. Wenn Sie aber merken, dass Ihnen die Zeit davonläuft, sollten Sie überlegen, ob Sie in Ihrer Arbeitszeit stattdessen nicht etwas erledigen sollten, das Ihnen niemand abnehmen kann.

Outsourcing der Bildredaktion: In seinem Buch „Kopf schlägt Kapital“ empfiehlt der Berliner Wirtschaftsprofessor Günter Faltin Firmengründern, nicht IN der Firma, sondern AN der Firma zu arbeiten. Will heißen: Die Chefin oder Chef müssen nicht immer alles selbst können und machen. Wenn Sie also für eine umfangreiche Fotosuche einen Fotografen und / oder eine Bildredakteurin beauftragen, verzetteln Sie sich nicht und haben mehr Zeit für andere Dinge. Ob die Kosten in einem für Sie vernünftigen Rahmen bleiben, können nur Sie selbst entscheiden.

Wichtig zu wissen:

Wenn Sie für Ihre Webseite Fotos aus Bilddatenbanken nutzen, müssen Sie sie mit dem Namen des Fotografen und der Quelle kennzeichnen. Die Bilder dürfen Sie nicht auf Facebook, Twitter oder Google+ einstellen. Sonst riskieren Sie eine Abmahnung.

Fazit:

Für Ihren Blog oder Ihre Webseite können Sie selbst fotografieren, die Bilder können Sie mit kostenlosen Programmen bearbeiten. Wenn Sie so viele Fotos brauchen, dass Sie selbst keine Zeit mehr für andere wichtige Dinge haben, sollten Sie Profis mit dem Aufbau eines Fotoarchivs zu den Themen Kälte oder Hitze beauftragen.

Ihre Erfahrungen:

Welche Fotos machen Sie selbst? Welche Tools empfehlen Sie zur Bildbearbeitung? Ab wann lohnt es sich für Sie, die Aufgaben der Bildredaktion auszulagern?

Fotos: Karin Hertzer, Dr. Susan Brooks-Dammann

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