5 Gründe für Frieren-Themen auf allen Social-Media-Kanälen

Firmen sollten sich nicht nur auf der eigenen Webseite, sondern auch mit einem Blog oder bei Facebook und Twitter präsentieren. Denn so werden sie schneller von Journalisten, Zulieferern, Geschäftspartnern, Investoren und Kunden im Internet gefunden. Auch die Themen Frieren und Schwitzen eignen sich, um in den Social Media Kanälen Interesse zu wecken. Die folgenden 5 Argumente sprechen für eine solche Web-Strategie.

Neue Aufgaben im Social-Media-Marketing
  • Sie leiten eine Firma und würden gern mit dem Social-Media-Marketing starten?
  • Sie arbeiten in der Presse- oder Marketingabteilung und wollen Ihre Chefin oder Ihren Chef überzeugen, einen Newsroom aufzubauen?
  • Sie sind Mitarbeiter und hätten Zeit & Lust, im Namen der Firma zu bloggen oder zu twittern bzw. einen Facebook- oder Xing-Account zu füttern?

Dann helfen Ihnen diese 5 Argumente, Ihr Gegenüber zu überzeugen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer die Kunden (B-to-B oder B-to-C), damit sich das Social-Media-Marketing am Ende auch auszahlt.

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Bislang diskutieren erst wenige Firmen, die Produkte oder Dienstleitungen rund ums Frieren oder Schwitzen anbieten, auch in den Social-Media-Kanälen über diese Themen.  Um sich positiv von den Mitbewerbern abzuheben, wäre das Online-Marketing also wärmstens zu empfehlen. Auch eine Aktion wie mein Chili-Anbau-Wettbewerb 2013 lässt sich wunderbar auf einem Corporate-Blog und in einer Facebook-Gruppe betreuen.

1. Argument: Sie zeigen, dass sie sich um Ihre Kunden kümmern.

Viele Firmen betreuen ihre Kunden vorbildlich, doch leider erfährt die Öffentlichkeit kaum etwas davon. Mit einem Corporate-Blog, regelmäßigen Tweets, Facebook-Einträgen und Xing-Aktivitäten zeigen Sie Flagge – vor allem, wenn Sie die Kommentarfunktion nicht nur anbieten, sondern zeitnah auf Anfragen, Meinungen und Kritik reagieren.

2. Argument: Sie ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen.

Ihre Mitbewerber bieten ähnliche Produkte oder Dienstleistungen an – aber Sie sind überzeugt davon, dass Sie ein netteres Team haben, freundlicher zu den Kunden sind und eine angenehmere Zusammenarbeit ermöglichen?
Dann sollten Ihre Mitarbeiter im Newsroom berichten, warum sie Spaß bei der Arbeit haben, welche Lösungen sie bei kniffligen Fällen anbieten und wie sie mit Kundenwünschen umgehen. So können Sie Ihren Mitbewerbern, die sich nur mit einer statischen Webseite präsentieren, auf lange Sicht den Rang ablaufen.

3. Argument: Sie treten in den Dialog mit Ihren Kunden.

Wenn hinter geschlossenen Türen Stillschweigen über einen Vorgang vereinbart wurde, sollte man sich tunlichst daran halten. Doch es ist ja nicht alles geheim! Vor allem bei neuen Produkten und Dienstleistungen tauchen Fragen auf, die den Kunden auf der Zunge liegen.
Von der Firma vorbereitete FAQs sind zwar auch ein gutes Angebot – wenn namentlich genannte Mitarbeiter jedoch im Newsroom auf aktuelle Fragen antworten, kann ein öffentlicher Dialog in Gang kommen, in den sich auch weitere Kunden einschalten können.

4. Argument: Sie erfahren frühzeitig, was Ihre Kunden sagen.

Vertreter, Verkäufer und Hotline-Berater wissen oft am besten, was sich die Kunden wünschen, was sie loben oder kritisieren. Denn sie sind jeden Tag mit vielen Menschen im direkten Gespräch. Was gerade in der Luft liegt, können Firmen ungefiltert in ihrem Newsroom erfahren. Und wenn sie dann auch noch zügig und kompetent reagieren, ist das umso besser fürs Image des Geschäfts!

5. Argument: Sie können schneller reagieren.

Wenn sich etwas zusammenbraut, erfährt man das am liebsten so früh wie möglich. Firmen, die über längere Zeit einen Newsroom aufgebaut haben, haben den Vorteil, dass Sie mit ihren Kunden auch in schlechten Zeiten schnell in Kontakt treten können: eine weitere Chance, um so möglicherweise einem Vertrauensverlust entgegenzuwirken!

  • Worst-Case: Auf Twitter können Sie den Service von www.produktrueckrufe.de abonnieren, der in manchen Wochen bis zu 5 Tweets verschickt.
  • Mit der Krisen-PR-Strategie für Facebook liegt es leider bei vielen Firmen noch im Argen, wie das meedia-Portal berichtet. Demnach verfügen nur 42 Prozent von 172 befragten Unternehmen über einen Krisenplan für den Fall eines Shitstorms auf Facebook. An der Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) nahmen übrigens nur IT-Unternehmen teil – für Firmen aus anderen Branchen dürfte das Bild noch schlechter aussehen.
Fazit:

Über einen Blog, Facebook und Twitter können sich Firmen noch mehr um ihre Kunden kümmern, als es auf einer statischen Webseite möglich ist. Über die Kommentare auf den Social-Media-Kanälen erfahren sie, was gerade in der Luft liegt, und können schnell auf Veränderungen reagieren. Darum sollten Sie die klassische Pressearbeit mit dem Social-Media-Marketing ergänzen.

Ihre Meinung:

Welche Erfahrungen haben Sie beim Aufbau eines Newsrooms gemacht? Welche Argumente würden Sie in Hinblick auf Journalisten, Geschäftspartner und Investoren ergänzen wollen? Wie motivieren Sie Mitarbeiter und Kollegen, sich aktiv im Blog, bei Facebook und Twitter einzubringen?

Foto: Orlando Florin Rosu / Fotolia

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